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Inhaltsverzeichnis Alternativmedizin

Eine kleine Einführung in die Hypnose

Inhalt:
Meine persönliche Einleitung
Was ist "Hypnose"?
Unser Unterbewußtsein
Falsche Vorurteile gegenüber der Hypnose
Wie gefährlich ist Hypnose?
Warum wird Hypnose von Ärzten so selten angewendet?
Jeder hat sich schon einmal selbst hypnotisiert

 

Meine persönliche Einleitung:

Ich empfinde die Hypnose als ein erstaunliches Phänmomen. Ich habe selbst einige Hypnosesitzungen erlebt und finde es sehr traurig, daß die meisten Leute nur lächeln wenn sie das Wort "Hypnose" hören.
Viele denken dabei nur an die Show-Hypnose und hörten noch nicht sehr viel darüber, daß Hypnose auch in anderen Bereichen angewendet wird.

Vor längerer Zeit hatte ich schon einige Buch über Hypnose gelesen. Schon alleine, daß das eigene Unterbewußtsein in der Hypnose Befehle aufnehmen kann ... hört sich wirklich toll an. Unter Hypnose verstehe ich eine Suggestion. Es werden gewisse Dinge ins Bewußtsein einsuggeriert, und dies glaubt man in diesem Moment. Egal ob man dies selbst machen kann oder ob es ein außenstehender anwendet. Hypnose empfinde ich als eine Art des Autogenen Trainings, nur etwas intensiver.

Natürlich muß man auch selbst mithelfen, sonst nützt alles nichts. Dies habe ich nicht nur gelesen, sondern auch selbst erlebt. Meine damalige Therapeutin erzählte mir von Ihrer Hynoseklinik. Den Patienten wurde suggeriert, daß der Arm leicht ist und er in der Luft schwebt. Nach dem Aufwachen sagte jeder: "Nein, unser Arm ist unten geblieben".
Dies wurde aufgenommen und siehe da, die Arme schwebten in der Luft.
Natürlich wollte ich dies auch einmal ausprobieren. Nach langem Testen fühlte ich auf einmal, daß mein Arm nicht mehr wahrnehmbar war. Ich wußte nun nicht mehr: Schwebt er in der Luft, liegt er auf dem Bett oder wohin ist er verschwunden?
Nachdem ich gedacht habe, eben möchte ich es gerne wissen, da befand sich mein Arm in der Luft und ich war wirklich erstaunt darüber.
Nicht, daß ich nicht an solche Phänomene glaube, aber daß es ausgerechnet mir gelang? Ich war total erstaunt.

Diesen Zustand brachte ich bis jetzt nur 3x zustande. Naja, ich versuchte dies anschließend auch nur halbherzig. Man muß lange an sich arbeiten um eine Selbstsuggesion zu erleben. OK, anderen fällt dies leichter, andere brauchen dazu eine längere Zeit. Wichtig ist die regelmässige Übung um in einen trance-ähnlichen Zustand zu fallen.
Diesen extremen Zustand erreiche ich persönlich mit Entspannungsmusik. Ich falle tiefer in Trance wie wenn ich nur ruhig daliege und mir vorstelle: Mein Arm ist schwer usw.
Der "schwere Arm" wird z.B. beim Autogenen Training gelernt.
Diesen Zustand erreiche ich schnell, oder z.B. daß sich mein Mittelfinger bewegt wenn ich an ihn denke, aber in einen tieferen Zustand gelange ich im Moment ohne Musik nicht.

Ein weiteres Beispiel möchte ich noch gerne erzählen:

Als mich die Wintergrippe nun auch endlich erwischt hatte, versetzte ich mich in Hypnose (bzw. in einen trance-ähnlichen Zustand) und suggerierte mir ein, daß es mir von morgen an jeden Tag besser und besser ginge. "Nun gut", dachte ich. Die halbe Stunde hat mich sehr entspannt. Ich setzte mich wieder an meinen PC. Auf einmal wurde mir kälter und kälter. Auch bemerkte ich, daß ich Fieber bekam. Normalerweise bekomme ich nicht mehr wie 37,4 Grad erhöhte Temperatur. An diesem Abend sprang das Fieber von einer Sekunde auf die andere auf 38,5 Grad.
Ich höre schon einige Stimmen: Es ist normal, daß bei einer Grippe das Fieber steigt.
Nur ist es für mich nicht normal, da ich jahrelang bei Grippe nur eine erhöhte Temperatur bekam.
Und in den nächsten Grippe-Jahren stieg die Temeperatur auch nie über 38 Grad. Also konnte nur meine Suggestion der Anlaß zum Steigen des Fiebers sein.

Auch lernte ich mit Fingerbewegungen mit meinem Unterbewußtsein in Kontakt zu kommen. Es ist eine gute Methode um das Unterbewußtsein mit "Ja-" oder "Nein-Fragen" zu befragen.

Wie sagte einmal eine Bekannte zu mir: "Man kann Hypnose nicht erklären, aber sie funktioniert".

 Was ist "Hypnose"?

Die Hypnose bietet den leichten Zugang zu den unterbewußten Schichten des Geistes. Durch die Hypnose kann das Unterbewußtsein am einfachsten veranlaßt werden bestimmte Änderungen auszuführen. Hypnose bedeutet aber nicht, daß der Hypnotiseur mit Ihnen machen kann was er will. Sie sind immer noch Herr Ihrer Sinne und machen unter Hypnose auch nichts, was sie im normalen Zustand nicht machen würden.

 

Unser Unterbewußtsein

Wenn wir unser Unterbewußtsein zu unserem Vorteil beeinflussen wollen, müssen wir über unser Unterbewußtsein vorher natürlich einiges wissen. Das Unterbewußtsein mag keine negativen Aussagen. Es möchte direkt mit Aussagen konfrontiert werden. Sonst stellt es sich dumm wie ein kleines Kind.
Bin ich in Trance und stelle mir vor: "Ich werde morgen früh nicht so spät aufwachen, irgendwann vormittags".
Dies ist eine negative Aussage für das Unterbewußtsein. Dies nimmt nämlich alles völlig wörtlich.
Es wird diesen Satz folgendermaßen deuten: Morgen irgendwann früh werde ich vielleicht ein Signal geben wann aufgewacht wird.
Früh kann bedeuten: Früh um 9 Uhr oder früh um 1 Uhr.
Das Wort "Früh" ist also variabel.
Schon oft suggerierte ich mir vor dem Einschlafen: "Ich schlafe ruhig und fest. Wenn mein Wecker klingelt fühle ich mich fit und erholt." Und siehe da, komischerweise wachte ich eine Stunde früher auf wie sonst.
Man muß dazu sagen, daß ich normalerweise den Wecker nicht vor 8 Uhr höre. Auch wenn er pausenlos ab 6 Uhr klingelt.

Also: Bitte nie vergessen, daß das Unterbewußtsein alles wörtlich versteht. 
Die Aussagen an das Unterbewußtsein müssen also so klar wie möglich gestellt werden.
Z.B. darf man nicht sagen: "Ich werde müde". Da denkt es sich doch: Naja, irgendwann werden wir halt mal müde, ich hat Zeit!!!
Also heißt es: Ich bin müde !!!
Dann denkt es sich: Oooh ... hm .. ich bin müde? Klar, ich bin müde. Also fängt es an sich in den Ruhezustand zu bewegen.

Ich kann nicht sagen daß es ein falsches Denken ist von uns Menschen. Aber unsere Antworten sind nicht immer direkt. Fragt mich jemand: "Sagen Sie mir wo Sie geboren sind?".
Dann sage ich: Ja, in bin in dieser Stadt bzw. diesem Ort geboren.
Innerhalb einer Suggestion bzw. innerhalb eines bestimmten Stadiums der Hpynose würde man antworten: "Ja"
D.h.: Ja, ich bin geboren.
Eine logische Schlußfolgerung auf diese Frage, an die man sich allerdings erst einmal gewöhnen muß.

Unser Bewußtsein kann vergessen, unser Unterbewußtsein nie. Vieles, was Jahre vorher war, erscheint irgendwann einmal wieder in unserem Gedächtnis. Vieles bleibt aber auch verschwunden und kommt nicht mehr an die Oberfläche. Diese Dinge belasten uns allerdings weiterhin, was uns selbst nicht bewußt wird. Dies kann sich in psychischen Störungen äußern. Und man braucht lange dazu um herauszufinden woher die Psyche einen Knacks erlitten hat. Dies ist wie gesagt auf unser Unterbewußtsein zurückzuführen, welches alles in der Erinnerung erhält, was uns je im Leben passiert ist.

Für uns ist dies aber auch ein Schutz. Es wäre doch sehr belastend wenn wir uns an jedes Detail unseres Lebens erinnern würden ???
Nur, es hält keine Ruhe. Wieviele Menschen haben Alpträume die sie nicht deuten können oder doch wissen warum sie diese haben. Dann kommt das Unterbewußtsein hervor und erzählt wieder von einigen Ereignissen, welche man doch vergessen bzw. nicht mehr daran erinnert sein wollte.
Nun, warum wir ab und an an vieles erinnert werden ? Keine Ahnung. Warum dies so ist, da bin ich leider auch noch nicht durchgestiegen.

 

Falsche Vorurteile gegenüber der Hypnose

Leider besteht in der Öffentlichkeit noch eine falsche Vorstellung über Hypose. Ebenso halten viele Ärzte noch nichts davon. Viele glauben daran, daß der Hypnotisierte das Bewußtsein verliert. Wie mir bekannt ist, ist jeder Mensch im Stadium der Hpynose sich der Vorgänge um ihn herum völlig bewußt. Man fühlt sich super entspannt, etwas müde und man genießt diesen Zustand. Man befindet sich in einer Art Wachschlaf, welcher sehr angenehm ist.

Ein anderes Vorurteil besteht darin, daß viele denken: "Wache ich überhaupt wieder auf?" Wie ich hörte, erwacht jeder Mensch aus dem hypnotischen Zustand. Für Verzögerungen im Erwachen gibt es verschiedene Gründe. Vielleicht fühlt sich der Betreffende im Moment so wohl, daß er diesen Zustand noch einige Zeit genießen möchte? Auf jeden Fall habe ich bis jetzt noch nie gehört, daß jemand ewig weitergeschlafen hat.

 

Wie gefährlich ist Hypnose ?

Natürlich sollte man sich nur an erfahrene Hypnotiseure wenden. Unerfahrene Hypnotiseure könnten eventuell gewisse Muster verändern. Bei einem Arzt, Psychologen oder Zahnarzt, der die entsprechende Ausbildung erhalten hat, sind Sie so sicher wie das Baby in der Wiege.

In Bezug auf Selbsthypnose kann ich nur erzählen, daß es mir bis jetzt noch nicht geschadet hat. Man darf dabei allerdings nicht übersehen, daß man jede Suggestion zum Schluß wieder aufheben muß, bevor man Sich wieder selbst erweckt.

 

Warum wird Hypnose von Ärzten so selten angewendet?

Welcher Arzt hat heutzutage viel Zeit? Über 30 Minuten sind für eine Hypnose-Sitzung durchaus üblich. Es gehören Vorgespräche dazu, der Patient muß in die Hypnose eingewiesen werden. Man kann sich beim Zahnarzt nicht gleich auf den Stuhl setzen und die Behandlung fängt an. So einfach ist dies wiederum auch nicht. Alles ist sehr zeitaufwendig. Ebenso muß der Arzt Seminare besuchen. Und jeder weiß wie überfüllt die Arztpraxen heutzutage sind.

 

Jeder hat sich schon einmal selbst hypnotisiert

Haben Sie dies auch schon einmal erlebt? Sie lesen ein gutes Buch und auf einmal nehmen Sie die Stimmen in Ihrem Radio wahr, welche Sie vorher nicht bewußt wahrgenommen haben. Wenn man sich tief auf etwas konzentriert, dann kann es vorkommen, daß wir in eine leichte Hypnose gleiten.

Sicher haben Sie auch schon einmal religiöse Zeremonien erlebt, in denen viele Anwesende in einen Zustand der Trance fallen. Sich zu rythmischen Tänzen bewegen und Ihre Umwelt kaum noch wahrnehmen.

Oder man hört seinen Gegenüber reden, konzentriert sich in diesem Moment aber auf seine eigenen Gedanken und auf einmal muß man fragen: Wie bitte? Was hast Du gerade gesagt?

Sobald man in seinem Umfeld irgendetwas nicht wahrnimmt obwohl es vorhanden ist bzw. man es wahrnehmen müßte, dies sind Anzeichen, daß man in einen kurzen hypnotischen Zustand gefallen ist.


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